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Ackerschachtelhalm

Ackerschachtelhalm

Der Ackerschachtelhalm zählt zu den ältesten Pflanzen der Erde. Er begegnet uns in zwei Formen: Im Frühjahr wächst er sporenbehaftet, rotgelb oder bräunlich; im frühen Sommer (Juni bis Juli) ist er grün und mit stark verzweigten sprossartigen Halmen versehen, die geernet werden können. Bei der Ernte sollte darauf geachtet werden, dass die Sprosse keine bräunlichen Punkte haben, die auf Pilzbefall hindeuten könnten.

Blatt der Aloe Vera, aufgeschnitten

Aloe, Echte

Die Echte Aloe gehört zu den Sukkulenten und wird heute weltweit kultiviert. Ursprünglich stammt sie möglicherweise aus dem Sudan oder von der arabischen Halbinsel, aber ganz gewiss lässt sich das heute nicht mehr sagen. Heute findet man sie verwildert und kultiviert in Nordafrika, dem Nahen Osten, in Indien und im südlichen Mittelmeerraum; der geographische Schwerpunkt ihrer Kultivierung liegt vor allem auf den Antillen und in subtropischen Regionen Südamerikas und Mexikos.

Augentrost

Der Augenstrost ist ein Rachenblütler und wächst in nördlichen und gemäßigten Zonen Europas. Es ist ein einjähriges Kraut, dessen Blüten zwischen Juni und September zu Beginn der Blütezeit geernetet werden.

Bartflechte, getrocknet

Bartflechte

Die Bartflechte ist, wie die Bezeichnung Flechte bereits andeutet, ein symbiotischer Organismus (von griech. Symbiosis, das Zusammenleben) aus einem Pilz und Grünalgen bzw. Cyanobakterien (auch Blaualgen genannt). Bartflechten wachsen auf Bäumen und Sträuchern in Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die als Arzneidroge verwendeten Bartflechten stammen heute vorwiegend aus Osteuropa.

Centella asiatica (Blatt)

Centella

Unter den ca. 20 Arten der tropischen, niedrig wachsenden Stauden aus der Familie der Apiaceae (Doldengewächse) ist die Centella asiatica die bekannteste. Sie stammt aus Südostasien und wächst in den gesamten Tropen, bevorzugt an feuchten Standorten in nassen Uferbereichen von Seen und Teichen, aber auch Reisfeldern. Ihr Wuchs ist niedrig wachsend, typisch sind ihre langen, kriechenden Ausläufer. In der ayurvedischen Medizin zählt Centella asiatica zu den wichtigsten Heilpflanzen.

Curcumawurzel

Curcuma

Curcuma longa, auch »indischer Safran« genannt, ist eine in Indien und Südostasien beheimatete aufrechte, bis zu einem Meter hohe krautige Pflanze mit länglichen, eiförmigen Blättern, gelben Blüten und einem großen Rhizom aus der Familie der Zingiberaceae (Ingwergewächse). Das bei uns erhältliche Curkuma-Gewürz besteht aus der pulverisierten getrockneten Wurzel, dem Rhizom, die (vor allem in Bioläden) bisweilen auch frisch erhältlich ist.

Eibisch, Echter

Der Eibisch gehört zu den Malvengewächsen und ist mit der Malve verwandt, in seiner Wirkung jedoch deutlich stärker. Die Staude gedeiht in Europa, Zentralrussland bis hin nach Westasien und Nordafrika. Verwendung findet neben den Blättern vor allem die getrocknete Wurzel, die von Oktober bis November gesammelt und schnell getrocknet werden muss, da sie zu Schimmel neigt.

Grüntee

Der immergrüne Teestrauch mit lederartigen, dunkelgrünen Blättern wird heute in Indien, China, Sri Lanka, Türkei, Japan, Persien und in den ehemaligen GUS-Ländern kultiviert. Er wird seit Jahrtausenden als anregendes, aromatisches Getränk genutzt. Der Gehalt an Catechinen, einem für seine antioxidative Wirkung wesentlichen Polyphenol, ist in den Blattknospen am höchsten.

Hamamelis

Die virginische Zaubernuss ist ein buschartig wachsender Laubbaum, der bis zu 5 Meter hoch wachsen kann und aus Kanada bzw. den östlichen USA stammt, heute jedoch auch in Europa kultiviert wird. Im Herbst zeigt sie ihre gelben Blüten. Sie ist vielseitig in der Verwendung; genutzt werden Blätter, Zweige und die innen rötlich gefärbte Rinde.

Hopfen

Der Hopfen ist eine ausdauernde, in Mitteleuropa heimische Schlingpflanze und gehört zu den Hanfgewächsen. Geernet werden die weiblichen Blütenstände etwa August bis September.

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