Pflanzen

Pflanzeninhaltsstoffe

Pflanzen verarbeiten

Sammelkalender im Mai

Literatur: Phytotherapie und Pharmakologie

  1. M. Augustin und Y. Hoch, Phytotherapie bei Hauterkrankungen. München: Urban & Fischer 2004
  2. Ursel Bühring: Praxis-Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde. Grundlagen, Anwendung, Therapie. Stuttgart: Sonntag-Verlag, 2004
  3. R. Hänsel, O. Sticher: Pharmakologie – Phytopharmazie. Heidelberg: Springer, 2010
  4. Michael Heldmaier: Phytochemische Charakterisierung öliger Extrakte aus pflanzlichen Drogen. Dissertation. Hamburg, 2007
  5. Rudolf Voigt: Pharmazeutische Technologie. Stuttgart: Deutscher Apotheker-Verlag, 2006

Literatur: Ätherische Öle und Hydrolate

  1. Len Price, Shirley Price: Understanding Hydrolats. The Specific Hydrosols for Aromatherapy. Edinburg: Churchill Livingstone, 2004
  2. Suzanne Catty, The Next Aromatherapy. Healing Arts Press, 2001
  3. Jeanne Rose: Hydrosols & Aromatic Waters©. San Francisco, 2007
  4. Jeanne Rose: Destillation. A How-To Booklet. San Francisco, 2001
  5. Eliane Zimmermann, Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe. Das Kursbuch zur Aromapraxis. Stuttgart: Sonntag-Verlag, 3. Auflage 2006
  6. D. Wabner, C. Beier: Aromatherapie. Grundlagen · Wirksprinzipien · Praxis. München: Urban & Fischer, 2008
  7. Bettina Malle, Helge Schmickl: Ätherische Öle selbst herstellen. Göttingen: Verlag Die Werkstatt, 2005
  8. NEU: Ingrid Kleindienst-John: Hydrolate: Helfer aus dem Pflanzenreich. Linz: Freya 2012

Ackerschachtelhalm

INCI: Equisetum arvense

Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense)
Erntereifer Ackerschachtelhalm im Juni (© H. Käser)

Familie: Equisetaceae (Schachtelhalmgewächse)
Synonym(e): Katzenwedel, Scheuergras, Zinnkraut
englisch: Common Horsetail
französisch: Prêle des champs

Der Ackerschachtelhalm zählt zu den ältesten Pflanzen der Erde. Er begegnet uns in zwei Formen: im Frühjahr wächst er sporenbehaftet, rotgelb oder bräunlich; im frühen Sommer (Juni bis Juli) ist er grün und mit stark verzweigten sprossartigen Halmen versehen, die geernet werden können. Bei der Ernte sollte darauf geachtet werden, dass die Sprosse keine bräunlichen Punkte haben, die auf Pilzbefall hindeuten könnten.

Inhaltsstoffe

Kieselsäure (5–8 %), Flavonoide, Glucoside (Kaempferol-, Quercetin-, Luteolin- und Apigeninglykoside), Pyridinalkaloide, Kalium, Calzium, Magnesium, Aluminium, Eisen.

Kosmetische Wirkung

Der Ackerschachtelhalm wirkt adstringierend, zellerneuernd und blutstillend. Wesentlichen Anteil hat der hohe Gehalt an Kieselsäure; sie regt den Stoffwechsel der Haut an und wirkt bindegewebsfestigend sowie schwach aquaretisch (entwässernd). Auch bei schlecht heilenden Wunden wird Schachtelhalm empfohlen. In der Hautpflege profitieren wir von dem hohen Mineralstoffgehalt, der der Haut hilft, Feuchtigkeit zu binden.

Verwendung:

Als Decoctum (Abkochung) oder als Frischpflanzenauszug (Reformhaus oder Bioladen).
Die Kieselsäure löst sich besonders gut durch einen Mazerationsdekokt: ein Teil Pflanzendroge wird über Nacht in 10 Teilen kaltem Wasser eingeweicht (kalt mazeriert) und am Folgetag ca. 30 Minuten gekocht. Anschließend wird der Ansatz gefiltert und kann für Haarspülungen, Vollbäder oder Kompressen verwendet werden.