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Beiträge speziell für Einsteiger

Häufig gestellte Einsteiger-Fragen
Für Einsteiger stehen bestimmte Fragen im Raum, die ich seit Jahren immer wieder in Mails oder in Foren beantworte. Hier finden Sie diese Fragen – und Antworten.
Online-Shops
Wo bekommt man all die beschriebenen Zutaten? In dieser Liste finden Sie eine Auswahl an bewährten Bezugsquellen.
Rührkurs
Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihre erste Creme rühren.
Basisrezepte
Dieser Beitrag gibt Hinweise, welche Basisrezeptur für Ihren Hautzustand optimal ist und nennt Ihnen geeignete Grundrezepte.
Emulgatoren im Überblick (Tabelle)
Jeder Emulgator hat bestimmte Eigenschaften: diese Tabelle zeigt Ihnen auf einen Blick, welche.
Rezepte planen
Selbst Rezepte planen: dieser Beitrag zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie mit dem Online-Fett- und Wasserphasen-Rechner eigene Rezepte planen können.

Weitere Ressourcen

 

Der Rührkurs

Creme rühren ist kinderleicht – leichter als Kochen. Unabhängig davon, dass man sich leidenschaftlich in Fragen nach der richtigen Emulgator-Konzentration, der perfekten Rührmethode und der Ausgewogenheit von Ölmischungen verlieren kann, ist nur wenig Grundwissen nötig, um erfolgreich Cremes herzustellen. Dieser Rührkurs will Ihnen eine Orientierung geben. Ergänzende Unterstützung erhalten Sie im Forum »Einsteiger willkommen« in der »Rührküche«, dem Forum von olionatura.de.

Arbeitsschritte im Überblick

Bevor Sie alle Phasen Schritt für Schritt erläutert vorfinden, möchte ich Ihnen mit Hilfe dieser Grafik (Abbildung 1) die wesentlichen Arbeits-Phasen visualisieren. Sie sehen: es sind nur wenige, immer gleiche »Handgriffe«, die Ihnen schnell in Fleisch und Blut übergehen. Die Grafik steht Ihnen als Download (PDF, DIN A4-Format, 32 KB) zur Verfügung: drucken Sie sie aus und legen Sie sich die Skizze beim ersten Rühren bereit. Sie gilt für die meisten aller Rezepturen, aus denen Öl-in-Wasser-Emulsionen hervorgehen:

Selbstrühren von Emulsionen Schritt für Schritt
Abbildung 1: Alle Arbeitsschritte zur Herstellung einer O/W-Emulsion im Überblick

Zubehör

Für die ersten Rührversuche benötigen Sie kein besonderes Zubehör, Sie werden alles in Ihrer Küche finden. Einzige mögliche Ausnahme: eine Feinwaage, die möglichst in 0,1-g-Schritten wiegt und mindestens 400 g tragen sollte. Grund: mit Glas oder Becher kommen Waagen mit geringerer Akzeptanz schnell an ihre Grenzen, da Sie die Zutaten oft direkt auf der Waage zusammen mischen. Diese Waagen erhalten Sie günstig bereits ab ca. 10 Euro. Ich selbst verwende eine große, die in 0,1 g-Schritten wiegt und eine kleine für sehr geringe Mengen (50–100 g), die jedoch auf 0,01 g genau wiegt. Gute Erfahrungen habe ich mit Waagen der Firma Tomopol gemacht. Es ist sinnvoll, direkt ein Kalibriergewicht mitzubestellen.

Stellen Sie bitte folgende Utensilien zusammen:

  1. 1 Feinwaage zum Abwiegen der Ingredienzien,
  2. 2 feuerfeste Gläser (Marmeladengläser z. B.), die man im Wasserbad erhitzen kann. Wenn Sie sich in dieses Hobby »verliebt« haben, werden Sie Bechergläser schätzen, die direkt auf die Herdplatte gestellt werden können.
  3. Mehrere Löffelchen zum Abwiegen und Entnehmen der Zutaten (Metall oder Kunststoff),
  4. einen Stabmixer oder Knethaken zum ersten Emulgieren der Wasser- und Fettphase (ein Schneebesen rührt zu viel Luft unter),
  5. eventuell ein Thermometer (ein digitales Braten- oder ein Tee-Thermometer), ist aber nicht unbedingt notwendig (siehe Abbildung 3).
  6. 70%igen Alkohol zum Desinfizieren der Geräte, der Cremedosen und des Arbeitsplatzes. Sie können den günstigeren vergällten Alkohol für diese Zwecke nehmen. Später, bei größeren »Rühraktionen«, lohnt es sich, die Bechergläser und Metall-Löffel (keinen Kunststoff!) 20 Minuten im Dampfdrucktopf zu sterilisieren. Der Energieaufwand ist bei modernen Herden gering und liegt sicher nicht höher als 5 Cent.
  7. Cremedosen, Lotionflaschen usw. für die fertigen Kosmetika.
Sterilisieren von Bechergläsern im Dampfdrucktopf
Abbildung 2: Ich habe es ausprobiert: Bechergläser und metallene Rührutensilien lassen sich gut im Dampfdrucktopf sterilisieren: 20 Minuten bei 120 °C und 2 bar reichen aus. (© H. Käser)
Bratenthermometer als Rührhilfe
Abbildung 3: Sehr hilfreich, wenn auch nicht unbedingt notwendig: ein digitales Bratenthermometer hilft beim Messen der Temperatur, dient als Rührstab und als »Wecker« für voreingestellte Zeiträume. (© H. Käser)

Bereiten Sie Ihren Arbeitsplatz vor:

  1. Desinfizieren Sie die Hände, die Arbeitsplatte, alle Gerätschaften (Stabmixeraufsatz nicht vergessen) und die Cremedosen oder -flaschen (vor allem die Deckel, in denen sich gerne Reste des vorherigen Inhalts festsetzen). Ich lege Küchenrollen-Papier aus, auf die ich die gereinigten Utensilien ablege. Bewährt hat es sich, den 70%igen Alkohol in eine kleine Sprühflasche zu füllen und alles großzügig (!) und sorgfältig auszusprühen. Es reicht, die Utensilien dann an der Luft trocken zu lassen; der Alkohol verfliegt schnell. Bitte nichts mehr mit den Fingern berühren, was mit den Rohstoffen Kontakt hat!
  2. Stellen Sie ggfs. einen Topf mit kaltem Wasser bereit (darin kann man Emulsionen schneller kalt rühren).
  3. Legen Sie sich einige Küchenrollen-Tücher bereit. Man braucht sie manchmal zwischendurch.
  4. Legen Sie sich das Rezeptblatt (und einen Stift) bereit – warum den Stift, erkläre ich später.

Zutaten

Jetzt kommen die Ingredienzien des Rezepts. Viele Rezepte arbeiten mit den Mess-Löffeln der Hobbythek, geben manche Zutaten in Gramm, andere in ml an. Leider gibt es verschiedene Messlöffel auf dem Markt, und so ist es oft schwer, die korrekten Mengenverhältnisse abzuschätzen. Da ich Rezepte gerne analysiere und gezielt plane, was Fett-,  Wasserphase und Emulgatoranteil angeht, arbeite ich grundsätzlich nur mit der Feinwaage und mit Grammangaben.

Wiegen Sie alle Zutaten ab und stellen Sie sie bereit:

  1. Geben Sie das Wasser (optimal: Hydrolat – kurz aufkochen –, abgekochtes stilles oder destilliertes Wasser, ggfs. abgekochtes Leitungswasser – wenn Ihre Wasserqualität zuhause gut ist, sprich Sie an Ihrem Wohnort weiches Wasser haben) in ein Becherglas.
    Vorher haben Sie etwas Wasser für temperaturempfindliche Wirkstoffe abgenommen und es beiseite gestellt. Eine Orientierung bezüglich der Hitzeempfindlichkeit von Wirkstoffen gibt Ihnen diese tabellarische Liste.
  2. Geben Sie die flüssigen Basisöle (wenn im Rezept vorhanden, auch Konsistenzgeber wie Wachse, Cetylalkohol, Stearinsäure, UdA) und den/die Emulgator(en) in das andere Glas. Pflanzenbutter (Shea-, Kakaobutter u. a.) und Wirkstofföle werden optimal erst später hinzugegeben. Es ist als Anfänger sinnvoll, die Zutaten einzeln abzuwiegen anstatt sie direkt auf der Waage zusammen zu gießen, manchmal rutscht etwas mehr ins Glas als gewollt. Mit der Zeit werden Sie routinierter und können vieles direkt ins Becherglas gießen.

Stellen Sie die Emulsion her:

Hier möchte ich einige Worte voranschicken: Es gibt viele Diskussionen um die »richtige Form des Rührens«. Fakt ist, dass wir sehr viel Energie benötigen, um möglichst schnell möglichst kleine, fein dispergierte Tröpfchen in einer Emulsion zu erzeugen. Dazu bedarf es hoher Scherkräfte in den ersten 1–2 Minuten. Mit dem Glasstab zu emulgieren bringt nicht annähernd die gewünschte Energie. In meinen Augen bewährt hat sich der Stabmixer (1 Minute Powerrühren), ein Flügelrührer aus der Unguator®-Serie (2 Minuten Powerrühren) oder der elektrische Knethaken (aber einer mit viel Power, hier bitte 4 Minuten) für die erste Phase des Emulgierens – danach gilt es, die untergeschlagene Luft wieder zu entfernen und die Emulsion kontinuierlich kalt zu rühren. Ich stelle mein Rührgerät nach dem »Powerrühren« zunächst 2 Minuten auf eine mittlere Umdrehungszahl; anschließend wird die Emulsion sanft kalt gerührt. Wenn Ihre Emulsionen zu dünnflüssig bleiben oder sich wieder trennen, kann es durchaus daran liegen, dass Sie – physikalisch betrachtet – zu wenig Energie beim Rühren eingebracht haben. Nun aber geht es an die Praxis.

1. Herstellung von Öl-in-Wasser-Emulsionen
(Emulgatoren: Montanov™ 68, Montanov™ L, Xyliance, Glycerinstearat SE, Emulsan, Tegomuls, Lamecreme)

  1. Die beiden Bechergläser mit Fett- und Wasserphase werden nun im Wasserbad oder auf der Herdplatte erhitzt. (Das vorher eventuell entnommene Wasser für die hitzeempfindlichen Wirkstoffe steht abseits und wartet auf seinen Einsatz).
    Soweit möglich, gerade als Einsteiger die Temperatur kontrollieren und sich an die Hinweise in den Emulgatorportraits orientieren: das Öl mit den Emulgatoren muss aufgeschmolzen sein und eine dem Emulgator entsprechende Temperatur aufweisen, die in der Regel zwischen 60–80 °C liegt. Keine Angst vor der Temperatur, dieses kurze Erhitzen schadet den Rohstoffen ganz sicher nicht.
  2. Das Glas mit der Fettphase vom Herd nehmen, nun Pflanzenbutter in die Fettphase hinein geben und schmelzen lassen. Nicht mehr erhitzen (im vom Herd gezogenen Wasserbad können Sie den Becher allerdings stehen lassen). In die Wasserphase können nun je nach Rezept hitzeresistente Wirkstoffe aufgelöst werden wie z. B. Sorbit, Glycerin, Allantoin. (Wichtig: Hyaluronsäure, Harnstoff, Honig und Vitamine warten separat in dem vorher abgenommenen Wasser aus der Wasserphase). In dieser Liste sehen Sie die Temperatu-Empfindlichkeiten im Überblick.
  3. Jetzt kommt ein wichtiger Moment: bei klassischen Öl-in-Wasser-Emulgatoren (Emulsan, Tegomuls®, Glycerinstearat SE, Montanov™ 68, Lamecreme bei Fettphasen-Anteilen bis zu 50 %) haben sich zwei Methoden bewährt:
    beide Phasen zusammen gießen und dann erst mit dem Emulgieren beginnen. Also: Wasser- ganz in die Fettphase gießen, dann erst emulgieren oder
    das Wasser nach und nach in kleinen Schlucken oder dünnem Strahl dazugeben.
  4. Dabei kommt die Kraft ins Spiel: dispergieren Sie hochtourig – ca. 4 Minuten mit dem Flügelrührer, nur etwa eine Minute mit dem Stabmixer. In dieser Zeit zerschlagen wir die Öltröpfchen so klein wie möglich, um eine stabile und homogene Emulsion mit angenehmer Haptik zu erhalten.
  5. Rühren Sie anschließend die Emulsion handwarm. Jetzt bieten sich Rührwerkzeuge mit niedriger Umdrehungszahl an, um eventuell untergeschlagene Luft wieder herauszurühren. Mein Flügelrührer lässt sich auch mit einer sehr geringen Umdrehungszahl betreiben. Manche bevorzugen einen Spatel und rühren per Hand weiter. Wichtig: Die Emulsion bitte nicht direkt ins kalte Wasserbad stellen, da ansonsten Fettpartikel zu früh auskristallisieren und unschöne Batzen in der Emulsion bilden können. Geben Sie dann, soweit angeben, in etwas warmem Wasser aufgelöste Vitamine, Hyaluronsäure, wärmeempfindliche Wirkstofföle, Pflanzentinkturen und andere Wirkstoffe hinzu. Rühren Sie sanft (eventuell im kalten Wasserbad) weiter, bis die Emulsion vollkommen abgekühlt ist und geschmeidig, opak und glatt wirkt.
  6. Ätherische Öle und Konservierer werden ganz zum Schluss untergerührt, da sie schnell verfliegen. Ganz zum Schluss wird bei Bedarf der pH-Wert mit Milchsäure eingestellt. Schönere Emulsionen erhalten Sie durch kontinuierliches Rühren bei langsamem, aber stetigem Abkühlen. Füllen Sie die abgekühlte Emulsion in die desinfizierten Behältnisse.

2. Herstellung einer Wasser-in-Öl-Emulsion
(Emulgatoren: Lanolin, Wollwachsalkohol, Olivem® 900, Emulpharma® 90)

  1. Die beiden Bechergläser mit Fett- und Wasserphase werden im Wasserbad oder auf der Herdplatte sanft erhitzt. (Das vorher eventuell entnommene Wasser für die hitzeempfindlichen Wirkstoffe steht abseits und wartet auf seinen Einsatz). Alle Fette müssen homogen aufgeschmolzen sein.
  2. Das Glas mit der Fettphase vom Herd nehmen, nun Pflanzenbutter in die Fettphase hinein geben und schmelzen lassen. Nicht mehr erhitzen (im vom Herd gezogenen Wasserbad können Sie den Becher allerdings stehen lassen). In die Wasserphase können nun je nach Rezept hitzeresistente Wirkstoffe aufgelöst werden wie z. B. Sorbit, Glycerin, Allantoin. (Wichtig: Hyaluronsäure, Harnstoff, Honig und Vitamine warten separat in dem vorher abgenommenen Wasser aus der Wasserphase). In dieser Liste sehen Sie die Temperatur-Empfindlichkeiten im Überblick.
  3. Bei Wasser-in-Öl-Emulgatoren (Dermofeel® PR, Olivem 900, Lamecreme bei Fettphasen-Anteilen über 50 %) geben Sie die Wasserphase nach und nach in sehr kleinen (!) Schlückchen unter Rühren in die Fettphase und emulgieren jede Portion Wasser gut auf, bevor die nächste dazu kommt; hier muss es nicht hochtourig zugehen. Auch Lanolin und Wollwachsalkohole lassen sich auf diese Weise gut verarbeiten. Es ist wirklich außerordentlich wichtig, das Wasser sehr langsam einzuarbeiten, bis alles Wasser gebunden ist.
  4. Rühren Sie anschließend die Emulsion handwarm. Jetzt bieten sich Rührwerkzeuge wie Spatel oder Löffel an, um die eventuell mit dem elektrischen Rührstab untergeschlagene Luft wieder heraus zu rühren. Wichtig: Emulsion nie direkt ins kalte Wasserbad stellen, da ansonsten Fettpartikel zu früh auskristallisieren und die Emulsion inhomogen können. Geben Sie dann, soweit angeben, in etwas warmem Wasser aufgelöste Vitamine, Hyaluronsäure, wärmeempfindliche Wirkstofföle, Pflanzentinkturen und andere Wirkstoffe hinzu. Rühren Sie mit einem Spatel (eventuell im kalten Wasserbad) weiter, bis die Emulsion vollkommen abgekühlt ist und geschmeidig, opak und glatt wirkt. Besonders glatte Emulsionen gelingen in der Fantaschale mit dem Pistill; auch mit dem Flügelrührer gelingen gute Emulsionen.
  5. Ätherische Öle und Konservierer werden ganz zum Schluss untergerührt, da sie schnell verfliegen. Schönere Emulsionen erhalten Sie durch kontinuierliches Rühren bei langsamem, aber stetigem Abkühlen. Füllen Sie die abgekühlte Emulsion in die desinfizierten Behältnisse.

3. Herstellen einer Lecithin-Emulsion
(Reinlecithin, Sojalecithin 63 %, Hydriertes Lecithin)

Lecithine profitieren von einer besondere Behandlung:

  1. Geben Sie die benötigte Menge Lecithin in ein Becherglas und lassen Sie es mit der gleichen, höchstens der doppelten Menge (also 1:1 oder 1:2) quellen. Die Temperatur, bei der dieses Quellen erfolgern muss, ist vom Lecithin abhängig. Hydriertes Lecithin benötigt höhere Temperaturen um die 70 °C (ca. 20 Minuten), alle anderen Lecithine können bei Raumtemperatur vorquellen. Das Quellen ermöglicht den Lecithinen, lamellare Strukturen auszubilden.
  2. Geben Sie nun in die Lecithin-Wasser-Mischung nach und nach das gesamte Öl und erzeugen Sie eine homogene Voremulsion.
  3. Wenn diese Voremulsion ganz glatt und homogen erscheint, wird vorsichtig, nach und nach das Wasser hinzugegeben, bis die Mischung opak und deckend wird. (Oft beginnt sie an diesem Punkt, sich um den Knethaken oder das Rührwerkzeug zu wickeln). Rühren Sie solange, bis Sie den Eindruck einer homogenen, glatten und stabilen Emulsion haben.

Garantiert werden Sie die Emulsion sofort ausprobieren, am Spatel ist ja noch genügend Rest. :-) Jetzt kommt der Stift ins Spiel, den ich zu Beginn nannte.

Mein Tipp: Halten Sie Ihre Beobachtungen fest:

Notieren Sie sie auf dem Rezeptblatt: wie fühlt sich die Emulsion an? Zieht sie schnell ein oder liegt sie eher wie ein Film auf der Haut? Gefällt Ihnen die Konsistenz, ist sie geschmeidig, weich, fest, stumpf? Wie ist die Konsistenz? Diese Beobachtungen helfen, Rezepte mit der Zeit und wachsender Erfahrung an eigene Bedürfnisse anpassen zu können – etwas mehr Konsistenzgeber oder eben weniger, kein Wachs mehr, Öle austauschen … Duftkombination gelungen, sofort notieren! Sie können dieses Rezeptblatt als PDF (23 KB) herunterladen und verwenden, wenn Sie möchten. Wichtig: Prüfen Sie die Emulsion nach 24–48 Stunden noch einmal; direkt nach dem Rühren ist die Bildung der stabilisierenden »Gerüste« innerhalb der Emulsion noch nicht abgeschlossen. Sie muss noch mindestens 24 Stunden »reifen«; richtig ausgebildet sind sie oft erst nach mehreren Tagen. Daher: prüfen Sie die Emulsion nach einer Woche erneut nach oben genannten Kriterien und notieren Sie Ihre Eindrücke. Es lohnt sich: mit der Zeit entwickeln Sie auf Basis Ihrer Beobachtungen wertvolle Erfahrungen für Ihre weiteren Experimente.

Ich wünsche Ihnen in jedem Fall viel Erfolg bei Ihren ersten Rühr-Schritten!

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