Für die Herstellung Ihrer Cremes und Fluids benötigen
Sie einen geeigneten Emulgator, der Fett- und Wasserphase zu einer Emulsion
verbindet. Jeder Emulgator hat verarbeitungs- und anwendungtechnische
Stärken
und Schwächen
und einen Phasen-Bereich, in dem er optimale Ergebnisse bringt: »optimal« bedeutet,
dass er temperaturstabile, haptisch angenehme und pflegende Emulsionen
erzeugt, die nicht wässern oder Öl schwitzen.
Die folgende Grafik zeigt daher jeweils den optimalen Einsatzbereich
uns verfügbarer
Emulgatoren. Reinlecithin, Lysolecithin und Emulmetik® 320 sind als
natürliche
Alternativen ergänzt. Sehen Sie die Grafik als Orientierung
und informieren Sie sich vor Ihrer Wahl in
den ausführlichen Emulgatorportraits.
Informationen über einzelne Konsistenzgeber, Wachse, Lecithine,
Emulprot® usw. finden Sie in der Rubrik »Rohstoffe«.
Da, wo sich Einsatzbereiche überschneiden,
können verwendete Emulgatoren in der Regel problemlos ausgetauscht
werden; sie unterscheiden sich allerdings in ihrer Dosierung – in
Rezepturen ist ein Austausch 1:1 also nur bedingt möglich.
Vor allem die natürlichen Emulgatoren wie Lecithine und Emulprot® sind
mit den anderen klassischen Zucker-Emulgatoren nicht vergleichbar.
Kalkulieren
Sie gewisse Unterschiede in der Konsistenz, in der Optik und im Hautgefühl
ein; manche Emulgatoren sind stärker
filmbildend als andere, erzeugen mattere oder glänzendere Texturen,
fluide oder viskosere Konsistenzen. Die Informationen
sind mit großer
Sorgfalt zusammengestellt und basieren primär auf Datenblättern
der jeweiligen Hersteller, auf persönlichen Gesprächen mit
Chemikern der jeweiligen Firmen
und auf intensive konkrete Tests und meinen eigenen, langjährigen
Erfahrungen, um die Ergebnisse auf unsere »Selbstrühr-Bedingungen« abstimmen
zu können.